Podcasts des Thunderbolt-Projekts

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Inspirationen des Elektrischen Universums

Die Theorie des Elektrischen Universums inspiriert auch andere Wissensgebiete, über ihre Ergebnisse neu nachzudenken. Hier werden Ideen zusammengestellt, die im Zusammenhang mit dem Elektrischen Universum stehen und vielleicht fremdartig anmuten, weil sie Rätsel der Wissenschaft auf eine bisher nicht gekannte Weise verknüpfen und interpretieren. Dabei kommen auch durchaus kontroverse Ansichten zur Sprache. Wie sollte sich sonst Wissenschaft weiter entwickeln?

CME - die Strafe der Götter?

EinführungPosted by admin Mon, October 10, 2016 11:38:53

CME bedeutet Coronal mass ejection. Wir nennen es auch Sonnensturm, da sich dann eine Wolke elektrisch geladener Teilchen auf die Erde zu bewegt, die in der Regel in der oberen Atmosphäre Leuchterscheinungen hervorruft, die Aurora borealis. Ausgangspunkt dieser Erscheinung sind die Sonnenflecken. Das wird sehr häufig beobachtet, aber sehr selten treten ungewöhnlich starke Aktivitäten der Sonne auf, deren Auswirkungen den elektromagnetischen Schutzschirm der Erde durchbrechen können. Es wird von zwei bemerkenswerten Ereignissen der neueren Zeit berichtet:

Am 1. September 1859 brachen innerhalb weniger Stunden auf der ganzen Welt die neuen Telegrafennetze zusammen. In Telegrafenstationen führten Kurzschlüsse zu Bränden. Nahezu alle Verbindungen waren unterbrochen. Nachts loderten über Rom und Hawaii am Himmel Nordlichter. Gerade 15 Jahre alt war zu diesem Zeitpunkt die Technik der Telegrafie.
Was war geschehen?
Ein gewaltiger Sonnensturm hatte die Erde getroffen. 1859 war bis 2012 der stärkste Sturm, der seit Beginn der wissenschaftlichen Aufzeichnungen registriert worden war.

Im Juli 2012 verfehlte uns ein "solarer Supersturm" nur deshalb, weil sich die auslösende Sonneneruption auf der erdabgewandten Seite ereignet hatte. "Hätte er getroffen, würden wir heute noch die Scherben zusammenkehren", meint Daniel Baker von der University of Colorado. Gemeinsam mit einem Team amerikanischer Wissenschaftler hatte Baker die Messdaten der Sonnenbeobachtungssonde STEREO A analysiert, die sich unserem Planeten auf der Erdbahn voraus befand und die volle Wucht des Sturms abbekam.

Sind solche außerordentlichen elektrischen Ereignisse in der Geschichte der Menschheit vielleicht häufiger gewesen, als wir es uns heute vorstellen können? Und könnten sie vielleicht noch wesentlich stärker gewesen sein, als die beiden beobachteten?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderst entdeckte der Norweger Kristian Birkeland die elektrische Natur der Aurora borealis, gemeinhin als Nordlicht bezeichnet, und konnte sie im Labor simulieren.

Mitte des 20.Jahrhunderts erschien von Immanuel Velikowsy ein Buch mit dem Titel “Welten im Zusammenstoß“, das einen weltweiten Sturm der Entrüstung in der Fachwelt auslöste, weil es die Ewigkeit unserer Welt, gegeben durch Newtons Gesetz in Zweifel zog. Velikowsky hatte die antiken Mythen studiert und kam zu dem Schluss, dass es in der Menschheitsgeschichte Katastrophen gegeben haben muss, die kosmischen Ursprungs gewesen sein müssen und die auf elektrische Ursachen zurück zu führen seien. Besonders unverzeihlich war, dass er als Außenseiter in Sachen Kosmologie und Astrophysik Fragen stellte, die Fachleute nicht beantworten konnten.

Aber Menschen haben nicht nur in ihren mythischen Überlieferungen schwer zu deutende Spuren der Erinnerung hinterlassen. Auch findet man weltweit graphische Zeugnisse und Hinterlassenschaften, deren Deutung lange Zeit Rätsel aufgaben. Insbesondere fanden die Petroglyphen, in den Fels gravierte Darstellungen, sogenannte Stickmen zusammen mit astronomischen Darstellungen das Interesse eines Linguisten und eines Plasmaphysikers.

Zusammen mit dem Museum für Archeologie und Antropologie konnten sie aus 139 Ländern eine Datenbasis solcher Artefakte zusammentragen, die elektrischen Entladungsbildern aus dem Labor ähneln. Doch wo als am Himmel können unsere Ahnen solche Bilder gesehen haben?

Wenn die Götter und die Ursprünge der Religionen so eine natürliche Erklärung fänden, wäre das von enormer sozialer Sprengkraft, die die Herrschenden zu fürchten hätten. Kein Wunder, dass solche Gedanken mit allen Mitteln bekämpft werden.

Wenn man jedoch die Gefahren bedenkt, die unserer hochtechnologische Gesellschaft durch elektromagnetische Erscheinungen drohen, wie sie wirksam werden, wenn man solche Erscheinungen am Himmel beobachten kann, wie sie unsere Ahnen uns in den Petroglyphen überliefert haben, dann kann ein solches Ereignis uns ungeschützt innerhalb von Minuten aller Zivilisation berauben.


Den Zusammenhang zwischen prähistorischen Stickmen auf Felszeichnungen in aller Welt und den elektrischen Entladungsfiguren entdeckte zuerst Antony Peratt, weshalb auch in den Mythen der Völker Spuren solcher Ereignisse zu finden sein sollten. In einem Vortrag von 2005 widmet er sich diesem Thema.

Anthony Peratt war von 1975 bis 1977 Gast am Max Planck Institut für Physik und Astrophysik in Garching bei München.
Peratt's Name steht auch auf der Liste, die den "Offenen Brief an die Wissenschaftler Gemeinde" unterzeichnet hat (veröffentlicht in New Scientist im Mai 2004), der die wachsende Zahl der Hypothesen in der Urknall-Theorie kritisiert. Weitere Veröffentlichungen findet man hier.